Lieber Kurt Cobain, ... Ava Dellaira: Love letters to the dead

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Hallo aus Frankreich! Ich habe im letzten Post angekündigt, dass es nicht ganz still im Blog bleibt. Heute schreibe ich euch meine Meinung zu "Love letters to the dead". Das Buch habe ich übrigens auf dem SuB-Foto vergessen. Egal, viel Spaß!



Love Letters to the Dead // Geschrieben von Ava Dellaira // Aus dem Amerikanischen von Katarina Ganslandt // 413 Seiten // Broschur // Preis: 9,99 // Verlag: cbt // Erscheinungsdatum: 09. Januar 2017 (gebunden: 23. Februar 2015)
Es beginnt mit einem Brief. Laurel soll für ihren Englischunterricht an eine verstorbene Persönlichkeit schreiben. Sie wählt Kurt Cobain, den Lieblingssänger ihrer Schwester May, die ebenfalls viel zu früh starb. Aus dem ersten Brief wird eine lange Unterhaltung mit toten Berühmtheiten wie Janis Joplin, Amy Winehouse und Heath Ledger. Denn die Toten verstehen Laurel besser als die Lebenden. Laurel erzählt ihnen von der neuen Schule, ihren neuen Freunden und Sky, ihrer großen Liebe. Doch erst, als sie die Wahrheit über sich und ihre Schwester May offenbart, findet sie den Weg zurück ins Leben und kann einen letzten Brief an May schreiben … (cbt)


Laurel soll im Englischunterricht einen Brief an eine verstorbene Persönlichkeit schreiben. Ihr Brief geht an Kurt Cobain, das war der Lieblingssänger ihrer Schwester May. "War", deshalb, weil May vor kurzer Zeit gestorben ist. Aus einem Brief werden zwei und aus zwei Briefen wird ein ganzes Heft voll Briefen an Tote wie Amelia Earhart, Amy Winehouse, Heath Ledger oder Janis Joplin. Sie erzählt ihnen, was gerade in ihrem Leben geschieht und das ist nicht wenig, schließlich hat sie die Schule gewechselt, neue Freunde gefunden, eine große Liebe und in ihrem Herzen trägt sie ein Geheimnis.



"Love Letters to the Dead" ist als Jugendbuch wahrscheinlich das Einzige, das nur aus Briefen besteht statt aus einem "normalen Text" mit Ich-Erzähler, Tagebucheinträgen oder anderen Erzähltechniken. Der positive Nebeneffekt dabei ist, dass Laurel zur Einführung in den Brief immer etwas über den Empfänger erzählt. So sind es nicht einfach nur irgendwelche Berühmten, sondern man lernt auch noch etwas. Dass Amelia Earhart sich zum Beispiel ihre Sommersprossen mit einer Creme gebleicht hat, ist zwar vielleicht nicht weltbewegend, aber dennoch interessant. Aber auch über die Umstände und Gründe der Tode der Berühmtheiten hat Laurel geschrieben.



Dazu kommt der blumige und philosophische Schreibstil, welcher "Love Letters to the Dead" zu einem besonderen, statt einem 0815-Roman werden lässt. Schade, dass ich in den ersten 50 bis 100 Seiten Probleme hatte, in die Geschichte einzutauchen. Später jedoch bin ich gefesselt worden, nicht nur, weil die Details zu Mays Tod und Laurels Vergangenheit erst nach und nach bekannt wurden, sondern auch wegen der Liebesgeschichte zwischen Laurel und Sky.


"Love Letters to the Dead" hat viele umgehauen und ich hätte auch gerne einen "Love Letter" an Ava Dellaira geschrieben, aber ich bin leider nicht in der Mehrheit drin. Es ist ein schönes Buch. Eher ruhig, aber trotzdem spannend. Beim Zuklappen hatte ich aber eben genau dieses Gefühl. "Schön." 

Kommentare:

  1. Schade, dass dich das Buc nicht vollständig überzeugen konnte.Mir hat damals das Ende sehr gefallen, das war definitiv besonders...

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    1. Stimmt, das Ende war echt besonders, aber mich hat leider das Gesamtpaket nicht umgehauen.

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  2. Guten Abend liebe Mila:)
    Die Rezi hört sich sehr interessant an, auch wenn es nicht 100% dein Buch war.
    Das Buch fand ich persönlich sehr gut, aber Geschmäcker sind ja unerschiedlich. Toll wie du es dekoriert hast:)
    Gerne bleibe ich gleich mal hier als neue Leserin und folge Dir über google und direkt über den Blog.
    vielleicht hast Du Lust mal bei mir vorbei zu schauen?
    http://www.printbalance.blogspot.de
    Ich würde mich sehr freuen, wenn du mich besuchst.
    Herzliche grüße und happy Halloween
    Andrea

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    1. Liebe Andrea,

      danke für deinen Kommentar und dass du als Followerin auf meinem Blog bleibst!

      Stimmt, Geschmäcker sind unterschiedlich, aber das soll auch so sein, sonst wäre es ja langweilig ;-).

      Liebe Grüße und ebenfalls happy Halloween,
      Mila

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